Maria Furtwängler

„Der Druck nimmt zu“ Zwei Jahre „Tatort“-Pause – Maria Furtwängler – die Bekenntnisse einer Kommissarin.

Sie ist nicht nur die beliebteste Ermittlerin der „Tatort“-Fans. Laut einer Forsa-Umfrage von 2014 ist sie die beliebteste Schauspielerin der Deutschen überhaupt. Da ARD-Krimi-Queen Maria Furtwängler jetzt als Kommissarin Charlotte Lindholm zurückkehrt, kann es eng werden für Axel Prahl und Jan Josef Liefers, die Könige im „Tatort“ -Ranking. Auf Gerüchte, die Medizinerin und Verlegersgattin hätte sich im Fernsehen rar gemacht, weil sie keine Lust mehr auf „Tatort“ hat, antwortet die 48-Jährige in einem Interview.

Endlich sind Sie wieder am „Tatort“! Frau Furtwängler, wieso haben Sie Ihre Fans fast zwei Jahre warten lassen?
Maria Furtwängler: Die Pause war nicht geplant. Im letzten Jahr war das Drehbuch einfach nicht gut genug! Aber jetzt geht es normal weiter. Wir wollen den nächsten Film Anfang 2015 drehen.

Die kleinen Titten von Maria Furtwängler Sie schreiben doch selbst Drehbücher. Wie wäre es mal mit einer „Tatort“-Vorlage?
Ich habe versucht, ein Drehbuch zu schreiben, aber nicht für den „Tatort“. Und habe gemerkt, wie schwierig das ist. Dadurch habe ich mehr Respekt und mehr Vorsicht im Umgang mit Autoren gelernt. Drehbuchschreiben ist verdammt schwer. Das können andere viel besser!

Ist ein Reizthema wie aktuell „Industrielle Schweinezucht“ Teil des Wettkampfs der „Tatorte“? Es werden ja immer mehr …
Durch die vielen neuen Teams gibt es mehr Vielfalt. Der Druck, sich zu unterscheiden, ist größer geworden. Damit hat aber auch der Mut zugenommen, Wagnisse einzugehen. Vielleicht sprengt man dabei manchmal den Rahmen, oder es geht eben auch mal in die Hose. Aber alles in allem ist der „Tatort“ experimentierfreudiger denn je. Das finde ich sehr gut.

Charlotte Lindholms aktueller Gegenspieler ist Heino Ferch als Fleischfabrikant in Niedersachsens „Schweinegürtel“ …
Das war besonders reizvoll zu spielen. Heino Ferch bedient in seiner Rolle eine Sehnsucht von Charlotte nach einem grundguten Typen: ein charmanter Mann mit einem schönen Haus auf dem Land, der ihr die Welt zu Füßen legt. Gleichzeitig weiß sie: Der ist eine Drecksau!

Also nicht nur ein Kriminalfall, sondern auch ein Frauenthema?
Frauenthemen liegen mir sehr am Herzen. Deshalb habe ich mit meiner Tochter das MALISA-home auf den Philippinen gegründet. Wir helfen Mädchen und jungen Frauen, Wege aus der Prostitution zu finden, die traumatischen Erfahrungen zu bewältigen und ein normales Leben mit Schulbesuch und Ausbildung zu starten.

Sie sind doch auch als Ärztin noch aktiv, befassen Sie sich mit der Ebola-Epidemie?
Mich interessiert Ebola natürlich auch auf einer medizinischen Ebene. Mikrobiologe Alexander Kekule sprach mich darauf an, ob ich meine Verbindungen nutzen könnte, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen. Die Reaktion der westlichen Welt ist erschreckend: Erst überwiegt Desinteresse, jetzt Hysterie. Aber wenn Sie mich fragen, ob ich nach Afrika reisen will, um da zu helfen? Darüber habe ich noch nicht nachgedacht.
Der Tatort „Der sanfte Tod“ mit Maria Furtwängler kommt am Sonntag den 7.12. um 20:15 Uhr in der ARD • 20.15 Uhr

Ihr Weg nach oben! – Die Stationen
Lastrumer Mischung (2002) Spitzen-„Tatort“ des Jahres: 10,2 Mio. Zuschauer sehen die Premiere von Maria Furtwängler mit Ingo Naujocks als Charlotte Lindholm.
Mr. und Mrs. Right (2003) In der Liebeskomödie zeigt Furtwängler an der Seite von Udo Wachtveitl und Matthias Brandt, dass sie auch romantisch sein kann.
Die Flucht (2007) Insgesamt 21 Mio. Zuschauer folgen ihr im Kriegs-Zweiteiler auf der Flucht von Ostpreußen nach Bayern. Furtwängler bekommt den DIVA-Award.
Schicksalsjahre (2011) Der Weg durch Nazi-Zeit, DDR und BRD macht aus Mitläuferin Ursula eine politisch emanzipierte Frau Furtwängler mit Pasquale Aleardi.

Maria Furtwängler Die Engagierte
Maria Furtwängler wird am 13. September 1966 in München als Tochter der Schauspielerin Kathrin Ackermann (Tatort) geboren. Karriere Schon mit sechs Jahren steht Furtwängler das erste Mal vor der Kamera. Nach dem Abitur studiert sie zunächst Medizin in Frankreich. 1987 folgt der Durchbruch im TV mit der Serie „Die glückliche Familie“.
Privat 1991 heiratet sie den 26 Jahre älteren Verleger Hubert Burda. Gemeinsam haben sie zwei Kinder. Furtwängler ist sozial stark engagiert, u. a. im Kampf gegen Krebs und gegen Gewalt an Kindern und Frauen.

Auf dem Bild kann man ganz leicht den Ansatz der niedlichen kleinen Titten von Maria Furtwängler sehen. Ein schöner Busen muss nicht immer groß sein… was er bestimmt ist, würde man sie mal total nackt irgendwo zu sehen bekommen.

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