Iris Berben – Das Zeugenhaus

Iris Berben im Film „Das Zeugenhaus“ mit dem Hintergrund einer wahren Begebenheit.

Herbst 1945: Die US-Amerikaner richten in einer Villa in Nürnberg ein Gästehaus ein. Hier wohnen unter der Aufsicht der aus Ungarn geflüchteten Gräfin Belavar (Iris Berben) alle, die als Zeugen bei den Kriegsverbrecherprozessen aussagen sollen -Täter und Opfer unter einem Dach. Darunter Majoradmiral Lahousen (Matthias Brandt) sowie der zwielichtige Rudolf Diels (Tobias Moretti). Nur Belavar ahnt, wer welche Rolle im Dritten Reich spielte.

Iris Berben Oben Ohne Der Hintergrund:
Von 1945 bis 1949 fanden nach dem Zweiten Weltkrieg in Nürnberg die Kriegsverbrecherprozesse statt. Gräfin Ingeborg Kälnoky (1909 – 1997) war von 1945 bis 1947 Hausdame des echten Zeugenhauses, einer Villa im Stadtteil Erlenstegen. Rund 100 Zeugen wohnten hier während der Prozesse. Zeitgleich lebten Mitläufer wie die ehemalige Privatsekretärin des Reichsmarschalls Hermann Göring sowie KZ-Überlebende im Haus. Ihre Geschichte erzählte Kätnoky der Spiegel-Autorin Christine Kohl, die 1996 das Buch „Das Zeugenhaus“ veröffentlichte.

Produzent Oliver Berben sicherte sich den Stoff frühzeitig und verfilmte ihn mit einigen der besten Charakterdarsteller. Der Film „Das Zeugenhaus“ wird am Montag den 24. November um 20:15 im ZDF gesendet.

Auf dem Foto liegt die am 12. August 1950 geborene noch sehr junge deutsche Schauspielerin Iris Berben in dem Schwarzweißfilm „Detektive“ von Rudolf Thome aus dem Jahr 1968 Oben Ohne auf dem Bett.

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