3 Fragen an Stefanie Stappenbeck

Die gebürtige Potsdamerin Stefanie Stappenbeck war schon im Kindesalter im DDR-Fernsehen präsent. Nach der Wende konzentrierte sie sich zunächst aufs Theater, seit Mitte der 90er sieht man sie regelmäßig in TV-Produktionen, darunter in zahlreichen Krimis wie zuletzt in Til Schweigers „Tatort“-Episoden.

Stefanie Stappenbeck 1. Krimis stehen hoch im Kurs. Was macht für Sie einen guten Krimi aus?
Ein guter Krimi bringt mir etwas über mich selbst bei, meine dunklen Seiten und meine heldenhaften Seiten. Er kann mir Abgründe zeigen und mich Dinge lehren, ohne dass ich selbst dafür zur Verbrecherin oder zum Opfer werden muss.

2. Sie sind auf ein bestehendes Team getroffen, das seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Wie
wurden Sie aufgenommen?
Ich weiß es noch ganz genau, wie ich am ersten Drehtag aus dem Auto sprang und es in etwa nur eine halbe Stunde dauerte, bis ich das Gefühl hatte: Hier darf ich jetzt zu Hause sein! Das ganze Team war herzlich, neugierig und liebevoll.

Welche Szenen während der Dreharbeiten sind Ihnen in besonderer Erinnerung geblieben?
Es war ein sehr berührender Moment für uns alle, als uns mitten im Dreh ein ganz besonderer Gruß von Maja Maranow aus Hamburg, erreichte: Sie schickte uns einen Berliner Currywurstwagen ans Set und spendierte Pommes, Salat, Currywurst und Bier für alle! Wir saßen lange beisammen und sprachen über diese tolle Frau und Schauspielerin. Ich kann immer noch nicht fassen, dass sie nicht mehr unter uns ist. Es ist ein so schrecklicher und großer Verlust.

Auf dem Bild ist Stefanie Stappenbeck komplett Nackt in der Badewanne in dem Film „Der andere Wolanski“ aus dem Jahr 1996 zu sehen.

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